
Hot and Spicy hat es geheissen, auf dem Asiatischen Fertignudelsuppengericht. Just add boiling water. Beim Weg vom Wasserkocher zum Esstisch ist dann dummerweise eine Teppichecke oder ein Schnürsenkel dazwischengekommen. Das Resultat ist beeindruckend. Insbesondere die Blase. Als hätte Esther ein drittes Auge an ihrer Hand. Da genau an dieser Stelle der Kugelschreiber aufliegt, ist die Sache doppelt mühsam. Aber ich kann Euch beruhigen: Esther ist topfit wie ein Turnschuh und es geht ihr prächtig.

Die Sache mit dem dritten Auge erinnert mich an die Geschichte mit dem
eyeless Gen in der Fruchtfliege. Das ist das Hauptgen, das entscheidet, ob ein Auge gebildet wird, oder nicht. Und wenn man dieses Gen im Bein der Fliege anschaltet, dann entsteht eben dort ein Auge. Das sieht jetzt vielleicht ein wenig grusig aus, aber es ist ein sehr überzeugendes Beispiel dafür, dass eigentlich jede Zelle in unserem Körper das Zeug dazu hätte, irgendein anderes Körperteil zu bilden. Der einzige Grund, warum das nicht passiert ist der, dass während der Entwicklung einzelne Gene an- und abgeschaltet und richtig reguliert werden. Damit bahnt sich alles zum sauberen Ende. Kopf oben, Füsse unten. Und dann reicht eine heisse Suppe, und schon hat man ein Auge am Finger.
4 Kommentare:
Zuerst mal: Gute Besserung an Esther! Dann: Warum tun sich alle mit der Gentechnologie so schwer, wenn es auch mit einer heissen Suppe geht?
heisst das jetzt, dass das daumen-blasen-gen (aka thumb-blister-less) von einem soup-shock-promoter geregelt ist?
Nicht weit von Esthers "Auge" entfernt hattest du auch einmal eins,Domi. Du bist deshalb Linkshänder geworden. Und es hat offenbar den Grundstein gelegt für die ernsthafte Beschäftigung mit Gen- und Biozüx. Es ist wahnsinnig nett von Esther, dass sie da mitzieht.
arme Esther, wir wünschen Dir gute Besserung und pass auf, dass es keine Infektion gibt.
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