...wir sind die nächsten Tage auf FIJI!!!!
(Einfach so für den Fall dass ihr euch wundern solltet, warum wir nichts mehr posten. Aber bei den unregelmässigen Posts in der letzten Zeit hätte das eh keiner mitgekriegt.)
Mittwoch, 28. März 2007
Samstag, 24. März 2007
Donnerstag, 22. März 2007
Gadget - iSongBook
Orion
Mittwoch, 21. März 2007
Sörti
Am Montag hat Esther ihren xxxxxx Geburtstag gefeiert. Und zwar mit Schmackes. Das ging gleich schon mal am Morgen mit Kaffee und Gipfeli los. Ja, Gipfeli. Auckländer Gipfeli. In der Schweiz hat ja auch schon die Hetze gegen diese armen Knuspergebäcke angefangen, von wegen Transfetten. Aber hier, ohauera, das sind dann vielleicht Transfette, ich sage Euch, da können die helvetischen Transfette gleich einpacken. Uns wars aber egal. Vor allem Esther wars egal. Die hat übers ganze Gesicht gegrinst und die Zähne ins Gipfeli gehauen. Dann gabs Bescherung. Erst wollte Esther ja erst am Mittag Bescherung machen, aber bei den Paketen die sich da stapelten konnte sie nicht nein sagen.
Warum erst am Mittag, fragt ihr euch? Nun, weil, kaum war das Gipfeli verdrückt, stand schon der erste Höhepunkt des Tages auf dem Programm. Bungyspringen von der Harbour Bridge. Esther und Michi liessen es sich nicht nehmen und sind waghalsig die 40 Meter in die Tiefe gesprungen. Bis auf 3 cm hat es Esther zur Wasseroberfläche geschafft, noch ein bisschen weiter, ein klein wenig, ächz, streck, grabsch, aber da hat das Gummiseil sie schon gnadenlos nach oben gespoingt. Ist vielleicht auch besser so, schliesslich ist der Sommer ja vorbei (ach, davon wollen wir mal lieber nicht reden, das ist zu traurig) und mit nassen Haaren durch die Luft wirbeln ist dann nicht so gesund. Kurz darauf stand eine strahlende Esther mit Zertifikat wieder in der Wohnung und japste vergnügt von wegen 'viel besser als der Skytower weil much scarier' und 'jetzt ist es Zeit für einen Fallschirmsprung' und anderes mehr. Aber erst mal war kochen angesagt. Schliesslich wollten am Abend dutzende von Gästen verpflegt werden die dem Geburtstagskind ihre Aufwartung machten. Es wollten Köttbullar und Blätterteigschnecken gerollt werden, Datteln und Pflaumen mussten ihr Speckgewand anziehen und literweise Bier und Wein wollten ins Kühle. Um sechse waren die Gäste geladen. So stand es auf der Einladung. Und um sechs war dann der erste Gast schon da. 


Chris, Esthers chinesischer Arbeitskollege klopfte an die Türe. Und damit war dann erstmal Ruhe für eine Stunde. Weil damit waren alle
nicht-Neuseeländer in der Wohnung versammelt. Und Neuseeländer, die rechnen mindestens eine Stunde dazu, wenn sie zu irgendeiner Uhrzeit eingeladen werden. Besser zwei Stunden. Eigentlich hätten wir es wissen müssen. Schliesslich haben wir schon an mehreren Parties die ersten Stunden alleine auf dem Sofa der Gastgeber verbracht und uns in Grund und Boden für unser bescheuertes Schweizertum geschämt. Aber schliesslich sind dann doch alle gekommen. Es gab nochmals Bescherung und weil alle noch ein Flasche Wein mitbrachten hatten wir am Ende mehr Wein als am Anfang. Auch die Köttbullar haben wir nicht kleingekriegt, zweieinhalb Kilo sind vielleicht doch ein wenig viel. Aber Spaghetti mit Tomatensauce und Meatballs ist ja auch lecker. Ein wunderbarer Tag. Alle hatten einen Riesenspass, vorallem das Geburtstagskind und das Norovirus, das hat auch viele neue Freunde gefunden. Doch davon erzählen wir euch ein anderes Mal.
Donnerstag, 15. März 2007
Partypillen
So, das waren meine hässigen fünf Minuten. Jetzt gibts Spaghetti Bolo.
Mittwoch, 14. März 2007
Judith und Michi zu Besuch
...jetzt ist der Rotwein schon alle. Es hat ja noch Quittenschnaps. Halt, es hat auch noch eine Flaschen Sauvignon Blanc im Kühlschrank. Sollen wir jetzt nochmals zurück zu Weisswein? Ach, ist doch eh egal. Und wenn dann das erste Kind da ist, wer wird dann Gotte und Götti?
Dienstag, 13. März 2007
Abendessen im Paradies
Montag, 12. März 2007
Hen and Chicken Fern
Und siehe da, gestern habe ich gesehen, dass da bei einem Faernchen was los ist. Da versucht sich bereits der zweite Wedel vorsichtig zu entrollen! Seht ihrs? Bei dem Farnwedel den ich auf feuchtes Papier gebettet habe sieht allerdings noch immer alles aus wie vor zwei Wochen. Das ist ja einerseits nicht schlecht, immerhin ist das Zeug nicht verwelkt, aber auch nicht gerade viel fuer zwei Wochen. Also habe ich mal den Wedel vorsichtig angehoben und daruntergelinst, ob die Faernchen schon Wuerzelchen gen unten ausstrecken.
Sonntag, 11. März 2007
Groupe F
Samstag, 10. März 2007
Kochfreuden
Titel: Penne mit Chorizo, Kapern und Tomatensosse. Zutaten: Ein Paket Penne, so die uebliche 500g Tüte ist gerade recht. Dann drei spanische Chorizos, denen müsst ihr halt hinterherjagen, bis ihr sie habt, hier kriegt man sie bei Foodtown in der Spezereienecke. Oh ja, und von der scharfen Sorte sollten sie sein! Obwohl ich ja sonst nicht so der Freund des Scharfen bin, aber hier muss es sein. Dann eine Vierteltasse Kapern. Hm. Das sind wohl so zwei abenteuerlich gehäufte Esslöffel. Eine Zwiebel, fein gehackt und ein paar Knoblauchzehen, ebenfalls fein gehackt. Und eine Dose ganze Tomaten (laut Jamie O. seien die ja in der Regel den frischen vorzuziehen. Und zudem stehen die ja schon im Küchenschrank bereit und bei Euch ist ja eh Winter und so. Die Chorizos muss man übrigens in Rädlein schnippeln. Dann noch ein Stück Parmesan und frischen Rucola. Und schon gehts los! Erstmal Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Und dann möchte ich hier noch schnell was loswerden: Das Salz erst ins Wasser geben, wenn das Wasser siedet. Warum? Weil Salz das auf dem Pfannenboden arbeitslos herumliegt den Stahl angreift. Und das wäre doch eine Schande, wenn man all diese schönen Siggtöpfe, von armen Kinder in China mühsamst in Form gedängelt und von uns mit hart erarbeiteten Coop-Superpunkten gekauft, einfach so dem bösen Kochsalz überlassen würde. Eben. Und das Argument von wegen, "aber dann kocht es viel später", das lass ich nicht gelten. Es spielt keine Rolle. Das Salz erhöht den Siedepunkt so oder so. Egal ob man das am Anfang oder am Ende reintut. Man kann die Physik nicht bescheissen. Und nun, während das Wasser sich also vorerst salzlos erhitzt, platziert man gleich nebendran eine zweite grosse Pfanne. Man regt sich dann noch kurz auf, dass diese Herde es nie erlauben zwei grosse Pfannen nebeneinander zu haben, sondern dass man immer zum diagonalen Kochen gezwungen wird, und dann tut man Olivenöl rein, in die Pfanne, und wenn es nach Süden riecht (wie -sten es damals formuliert hat), auch noch die Zwiebeln und den Knoblauch. Glasig werden lassen und die Chorizorädlein und die Kapern hinterherrollen lassen. Nochmals ein wenig weiterbraten und dann quasi mit den Tomaten ablöschen. Dann muss man nur noch warten, bis das Wasser siedet, ERST DANN haut man das Salz rein, und wenn es kocht (weil wenn man das Salz erst dann reintun täte, dann würde es übersprudeln), dann kippt man die Penne rein. Sobald die al dente sind, schüttet man das Wasser ab, kippt die Penne zurück in die Pfanne, Chorizososse obendrauf, mischen und Tellerservice machen. Auf jede Portion frischen Parmesan reiben, am besten grobe Spähne und eine Hand voll Rucola drauf. Voila. Das Essen schreit geradezu nach einem Rioja. Und denn entkorkt man auch alsogleich.
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