Und gleich rechts unter dem Kreuz ist der sogenannte Kohlensack. Eine dunkle Wolke von Sternenstaub (ok, interstellare Materie, aber Sternenstaub hört sich schöner an), die dort den Himmel besonders dunkel erscheinen lässt. So ist das. Ich muss da unbedingt öfters hochschauen.
Dienstag, 24. April 2007
Southern Cross
Und gleich rechts unter dem Kreuz ist der sogenannte Kohlensack. Eine dunkle Wolke von Sternenstaub (ok, interstellare Materie, aber Sternenstaub hört sich schöner an), die dort den Himmel besonders dunkel erscheinen lässt. So ist das. Ich muss da unbedingt öfters hochschauen.
Sonntag, 22. April 2007
Schnorcheln
Die Jetty spannt sich ueber ein Korallenriff, in dessen Taelern sich die Fische tummeln.
Samstag, 21. April 2007
Pumice
Nach den Strapazen des Tauchkurses hatten wir Ferien nötig... Also ab auf Nananu-i-ra, in die Safari Lodge. Nananu-i-ra ist eine kleine, so vielleicht drei Kilometer lange Insel im Norden von Viti Levu, der Hauptinsel von Fiji. Dahin kommt man mit dem Taxi, dass uns Warren, der Chef der Safari Lodge freundlicherweise zum Beachhouse geschickt hat. Das ist Service! So sind wir dann mit Leone, einem grossen Bären von Mensch, und seinem Van alles der Küste entlang gezuckelt. Unterwegs gabs allerhand zu sehen und mit allen Fenstern runtergekurbelt wars auch sehr erfrischend unterwegs zu sein. Nur kurz vor dem Ziel gab dann der Van seinen Geist auf. Obwohl, Leone hat sich ja Mühe gegeben. Immer oben am Berg den Motor abgeschaltet und sparsam runtergerollt, immer wieder rechts gefahren um Schlaglöcher zu umgehen (das kann spassig sein: "ouh, er sieht aber den Laster oder?") und auch liebevoll die Kühlflüssigkeit aus der Petflasche nachgefüllt. Aber dann, kurz vor der Ellington Wharf, wo man mit dem Boot auf Nananu-i-ra übersetzt, war dann Sense. Aber für was hat man ein Taschentelefon und eine Grossfamilie? Es dauerte 10 Minuten und wir sassen im nächsten Gefährt!
An der Wharf wartete schon Warren. Seines Zeichens Australische Windsurfer-Legende und nun stolzer Besitzer von ein wenig Land auf Nananu-i-ra, dass er Stück für Stück in ein Ferienparadies verwandelt. Er packte uns und unsere Siebensachen in ein gäggeligäles Boot und schon brausten wir los, nach Nananu-i-ra! Es dunkelte bereits ein als wir dort eintrafen und das Wasser schien mir wie eine ölige Brühe in der Dunkelheit. Irgendwas schwamm da auf der Oberfläche. Zwischen den Zehen fühlte es sich an wie Tannennadeln die in einer dicken Schicht auf dem Wasser schwimmen. Wie auch immer. Das Abendessen stand schon auf dem Tisch und alle Besucher der Safari Lodge sassen bereits auf der Veranda und genehmigten sich einen Apero. Wir gesellten uns dazu und lernten schnell mal eine kleine Gruppe von Weltreisenden kennen, die der Zufall alle heute auf diese Insel verschlagen hat. Wir hatten die "Ocean View Villa" gemietet und zogen uns alsbald auch in selbe zurück. Ein Bungalow der über dem Strand thronte mit grossem Balkon und eigenem Papayabaum. Aber davon sahen wir wenig an diesem Abend.
Der nächste Morgen grüsste uns fröhlich ins Zimmer und es war an der Zeit, die Insel zu erkunden. Vor allem die Antwort auf die Frage: Was schwamm da im Wasser? Also runter zum Strand und nachgeschaut. Es war Bimsstein. Der ganze Strand war davon bedeckt! Alles war übersäht von kleinen, luftig-leichten Steinchen, die gestern noch im Wasser schwappten und jetzt den Strand, ähm, verunstalteten. Wir hätten ja lieber diesen saubergeharkten weissen Sandstrand gehabt und nicht diesen Bimsstein. Aber so war es nun mal.
Der Bimstein, Pumice auf Englisch, käme von Tonga, erzählte uns Warren. Das liegt 800 Kilometer östlich von Fiji. Dort sei letztes Jahr ein Vulkan ausgebrochen und riesige Matten von Bimsteinen seien auf dem Pazifik getrieben. Die wären dann schliesslich an Fijis Stränden gelandet. Noch immer kämen von Zeit zu Zeit neue Stein angeschwommen. Nicht schlecht. Zuhause in Auckland habe ich dann mal "volcanic eruption tonga" gegoogelt und mich schlau gemacht: im August 2006 ist beim Home Reef in Tonga (18°59'30'' S, 174°46'30'' W) ein Vulkan unter dem Meeresspiegel ausgebrochen und eine neue Insel ist entstanden.
Das hat auch die Besatzung der Yacht Maiken miterlebt, die genau zu diesem Zeitpunkt in der Nähe des Home Reef gesegelt ist. Auf ihrem Blog haben sie einen eindrücklichen Eintrag!
Und das nächste Mal erzähle ich Euch vom Papageienfisch!
An der Wharf wartete schon Warren. Seines Zeichens Australische Windsurfer-Legende und nun stolzer Besitzer von ein wenig Land auf Nananu-i-ra, dass er Stück für Stück in ein Ferienparadies verwandelt. Er packte uns und unsere Siebensachen in ein gäggeligäles Boot und schon brausten wir los, nach Nananu-i-ra! Es dunkelte bereits ein als wir dort eintrafen und das Wasser schien mir wie eine ölige Brühe in der Dunkelheit. Irgendwas schwamm da auf der Oberfläche. Zwischen den Zehen fühlte es sich an wie Tannennadeln die in einer dicken Schicht auf dem Wasser schwimmen. Wie auch immer. Das Abendessen stand schon auf dem Tisch und alle Besucher der Safari Lodge sassen bereits auf der Veranda und genehmigten sich einen Apero. Wir gesellten uns dazu und lernten schnell mal eine kleine Gruppe von Weltreisenden kennen, die der Zufall alle heute auf diese Insel verschlagen hat. Wir hatten die "Ocean View Villa" gemietet und zogen uns alsbald auch in selbe zurück. Ein Bungalow der über dem Strand thronte mit grossem Balkon und eigenem Papayabaum. Aber davon sahen wir wenig an diesem Abend.
Der nächste Morgen grüsste uns fröhlich ins Zimmer und es war an der Zeit, die Insel zu erkunden. Vor allem die Antwort auf die Frage: Was schwamm da im Wasser? Also runter zum Strand und nachgeschaut. Es war Bimsstein. Der ganze Strand war davon bedeckt! Alles war übersäht von kleinen, luftig-leichten Steinchen, die gestern noch im Wasser schwappten und jetzt den Strand, ähm, verunstalteten. Wir hätten ja lieber diesen saubergeharkten weissen Sandstrand gehabt und nicht diesen Bimsstein. Aber so war es nun mal.
Der Bimstein, Pumice auf Englisch, käme von Tonga, erzählte uns Warren. Das liegt 800 Kilometer östlich von Fiji. Dort sei letztes Jahr ein Vulkan ausgebrochen und riesige Matten von Bimsteinen seien auf dem Pazifik getrieben. Die wären dann schliesslich an Fijis Stränden gelandet. Noch immer kämen von Zeit zu Zeit neue Stein angeschwommen. Nicht schlecht. Zuhause in Auckland habe ich dann mal "volcanic eruption tonga" gegoogelt und mich schlau gemacht: im August 2006 ist beim Home Reef in Tonga (18°59'30'' S, 174°46'30'' W) ein Vulkan unter dem Meeresspiegel ausgebrochen und eine neue Insel ist entstanden.
Das hat auch die Besatzung der Yacht Maiken miterlebt, die genau zu diesem Zeitpunkt in der Nähe des Home Reef gesegelt ist. Auf ihrem Blog haben sie einen eindrücklichen Eintrag!Und das nächste Mal erzähle ich Euch vom Papageienfisch!
Montag, 16. April 2007
Nananu-i-ra
Nach den Strapazen des Tauchkurses hatten wir Ferien nötig. Aber wo kann man in Fiji Ferien machen, wenn man Ferien von Fiji braucht? Auf Nananu-i-ra! Das ist eine kleine Insel die, ach, es spielt ja eh keine Rolle, ihr habt ja sowieso keinen Plan von Fijis Geographie. Die Insel gehört zu Fiji. Das muss reichen.
Auf dieser Insel hat sich Warren Francis niedergelassen, eine Australische Windsurfing Legende der ersten Stunde. Zusammen mit seiner Frau Stephanie und ihrem Töchterchen baut er Stück für Stück ein kleines Paradies auf, die Safari Lodge (Achtung, die Homepage ist nicht so super...). Zu dem Zeitpunkt, als ich Warren anrief um sie Reservation zu tätigen war ich psychisch ziemlich geknüttelt Und als ich Warren am Telefon hatte, da wusste ich: da müssen wir hin!
Auf dieser Insel hat sich Warren Francis niedergelassen, eine Australische Windsurfing Legende der ersten Stunde. Zusammen mit seiner Frau Stephanie und ihrem Töchterchen baut er Stück für Stück ein kleines Paradies auf, die Safari Lodge (Achtung, die Homepage ist nicht so super...). Zu dem Zeitpunkt, als ich Warren anrief um sie Reservation zu tätigen war ich psychisch ziemlich geknüttelt Und als ich Warren am Telefon hatte, da wusste ich: da müssen wir hin!
Freitag, 13. April 2007
kubistische Osterhasen
Und now for something completely different. Tauchen mit Haien. Und mit einem Divemaster der die Gelegenheit beim Schopf packt, gleich noch das Nachtessen zu harpunieren. Und es dann an seine Weste hängt wo es vor sich hin blutet... Yep. Ist alles passiert, ist alles geschehen. Und wo? Na klar, bei Eurer Lieblingstauchschule, Mike's Divers! Zugegeben, wir hatten zum Glück keine Haie angelockt. Obwohl, haben tu es schon, weil am Tag zuvor haben wir einen gesehen beim Rifftauchen. War schön. Wir oben am Riff, der Hai unten. Hat friedlich seine Kreise gedreht und gar kein Interesse an Menschenfleisch bekundet. Besser so. Damit hatten wir Gelegenheit, noch einer Meeresschildkröte beim Vorbeicruisen zuzuschauen. Beim nächsten Mittagessen an der Tauchschule gabs dann auch Fisch, frisch vom Riff. Surgeonfish sei das, wurde uns gesagt. Dann ich: Why is it called Surgeonfish? (Vorsichtiger Versuch meinerseits die jahrhundertalten Weisheiten der Fijianer anzuzapfen und gleich nebenher noch mein biologisches Wissen zu verbessern) "Because it is big". (Der Fisch war fucking 15 cm lang und Surgeon heisst soviel wie Chirurg. Offensichtlich heissen sie so, weil sie skalpellscharfe Klingen irgendwo am Körper haben. Die, so lese ich da, auch noch giftig sein können. Na, beim Essen habe ich nichts davon gemerkt. Der Fisch war gut. Auch wenn sein ausgekochtes Auge mich anklagend ansah währenddem ich vorsichtig die Gräten vom Fleisch trennte. Gegen Ende langte mir dann Walai in den Teller und schnappte sich den Kopf...
Donnerstag, 12. April 2007
Blinde Froesche und anderes Zeug
Drei Wochen war der Frosch so krank.
Jetzt raucht er wieder. Gott sei Dank!
Wilhelm Busch
Es begann ja alles ganz harmlos. Wir im Beachhouse, mal angefragt ob denn Judith und Esther hier den PADI OWD machen koennten, ja klar, kein Problem. Eben, mit obiger Tauchschule. Und am naechsten Tag stand dann schon Walai auf der Matte, der 'Manager' und nachdem die Girls je 450 FJD abegdrueckt hatten gings auch schon los. "Can we do it in three days?" "Yes, yes, no problem." Alles Bula, alle happy. Denkste. Sie haben uns wohlweislich verschwiegen, dass Sonntags in Fiji nicht gearbeitet wird (= plus ein Tag). Auch dass sie nur einen Instruktor haben, bei dem aber die 'reichen Touristen' aus dem Edelresort nebenan Vorrang haben (= plus ein Tag). Und dass da Luft aus dem Barometer entweicht, oder der Lungenautomat kaputt ist und darum der zweite verwendet werden muss, oder Schimmel im Mundstueck waechst, oder die Wetsuits zerrissen sind, und ueberhaupt nicht in der richtigen Groesse vorhanden sind, oder dass ganze Kursmodule unter den Tisch gewischt werden, das haben wir auch erst spaeter mitgekriegt. Der Unterricht begann jeweils mit dem Satz "Grab a seat, grab a seat!" Auf welchem man dann sass und der Dinge harrte, die da kommen. Die kamen dann meistens erst eine halbe Stunde spaeter. Fijitime. Kann ja lustig sein, aber nicht so. Ich habe Esther jeweils begleitet und habe gebetet dass sie am Abend heil wieder aus dem Wasser kommt. Na, so schlimm war es nicht! Die Leute waren ja alle sehr nett, Nathan, der Assistant Dive Instructor, war auch muskuloes und gutaussehend, die waren mit ihrem Business einfach heillos ueberfordert und irgendjemand hat sich wohl entschieden da einfach noch soviel Geld rauszuquetschen wie moeglich, bevor denen der Hahn zugedreht wird.
Montag, 9. April 2007
Geschichten aus Fiji
...also, dann wollen wir mal herausrücken mit ein paar Zückerchen. Gleich mal vorneweg zwei Dinge. Erstens, ich habe das UBS-Kabel im Labor gelassen, mit dem ich alle Fotos von der externen Festplatte, also kurz: nur Text heute. Ihr müsst Euch das türkisblaue Wasser, den Papageienfisch, die Kokosnüsse und alles andere eben vorstellen. Es wird auf jeden Fall nachgeliefert! Und dann noch was: viele machen Ferien in Australien oder Neuseeland. Nachdem wir in Fiji waren, können wir Euch versichern: man könnte durchaus auch in Fiji sechs Wochen verbringen. Es ist wundervoll!
Das beginnt schon bei der Ankunft: das erste was man von Fiji mitkriegt sind vier ukulelespielende, hawaiihemdentragende Fijianer die einem mit einem Willkommenstständchen begrüssen. Natürlich ist das ein wenig 'cheesy', aber die haben so ein herzliches Lachen das sie Dir entgegenwerfen, das macht Laune! Dann ist da der Taxifahrer, der Dir einen special-morning-price-just-for-you-my-friend macht. Und der Preis ist tatsächlich gut! Laut Reiseführer sind die indischstämmigen Taxifahrer abergläubisch und wer den ersten Kunden des Tages verliert, dem schwant Übles. Und darum eben der special-morning-price. Dann fährt man von Nadi nach Sigatoka und weiter zur Coral Coast, und überall winken Dir am Strassenrand Leute zu. Echt! Fijianer sind superfreundlich. Bula!!! Das ist das fijianische 'Hallo' und wenn man das aus dem Taxi den Leuten zuruft, dann wird die Laune immer besser. Das kann man auch so wunderschön dehnen: Bulaaaaaaaa! Und die Landschaft ist grün, die Strasse ist holprig (die Queensroad, es gibt nur zwei richtige Strassen auf Fijis Hauptinsel Viti Levu: die Kingsroad im Norden und im Süden die Queensroad) und die Sonne brennt auf den Ellbogen, den man aus dem Fenster hängen lässt. Davon kriegt man dann Sonnenbrand... Und weil ich vorne sass und mein linker Arm verbrutzelt ist wisst Ihr nun auch dass man in Fiji links fährt. Auf alle Fälle solange da die Strasse besser als rechts ist. Unser erstes Ziel war das Beachhouse. Ein Backpackerresort. Aber was für eines! Das heisst es hat da einen grünen Garten voller Blumen (Ihr wisst schon, diese grossen, die sich die Schönheiten aus dem Pazifik ins Haar stecken), in dem Garten hat es Buren, das sind fijianische Bungalows, mit grossen Fenstern die schön viel Luft reinlassen (braucht es, bei 33 oder so Grad im Schatten) und in denen ist ein grosses Doppelbett, schön unter dem Deckenventilator. Vorne am Meer hat es alles, was Ferienstimmung aufkommen lässt: Bar, Liegestühle, kühles Bier, Swimmingpool, Palmen, weisser Strand und alles unglaublich schön arrangiert. Warum nur? Und warum hat es da verspiegelte Fenster in dem einen Haus? Und warum hat es Hohlräume in der einen Wand? Weil in diesem Resort eine Reality TV Show gedreht wurde: Love Island. Und 'von hinten' sehen ein paar Dinge ein wenig zusammengekleistert aus, aber im grossen und ganzen hat die TV Show dem Resort sicher gut getan. Und da hängt man nun ab. In Fiji herrscht Fijitime. Alles läuft langsamer ab und nach kurzer Zeit ist 'in der Sonne liegen', 'mal im Pool eine Runde drehen' und 'ein kühles Fji Bitter bestellen' ein nachmittagfüllendes Programm. Am Abend wirds dann lustig. Kaum ist die Sonne weg hüpfen von überall her Frösche heran und sitzen im Gras herum. Die Geckos tummeln sich an den Wänden und halten die Mosquitos im Schach und der Sternenhimmel nimmt einem den Atem. Doch es ist an der Zeit, sich in die Bure zurückzuziehen. Denn Morgen steht der erste Tag des Open Water Diver Kurses für Esther und Judith an...
Das beginnt schon bei der Ankunft: das erste was man von Fiji mitkriegt sind vier ukulelespielende, hawaiihemdentragende Fijianer die einem mit einem Willkommenstständchen begrüssen. Natürlich ist das ein wenig 'cheesy', aber die haben so ein herzliches Lachen das sie Dir entgegenwerfen, das macht Laune! Dann ist da der Taxifahrer, der Dir einen special-morning-price-just-for-you-my-friend macht. Und der Preis ist tatsächlich gut! Laut Reiseführer sind die indischstämmigen Taxifahrer abergläubisch und wer den ersten Kunden des Tages verliert, dem schwant Übles. Und darum eben der special-morning-price. Dann fährt man von Nadi nach Sigatoka und weiter zur Coral Coast, und überall winken Dir am Strassenrand Leute zu. Echt! Fijianer sind superfreundlich. Bula!!! Das ist das fijianische 'Hallo' und wenn man das aus dem Taxi den Leuten zuruft, dann wird die Laune immer besser. Das kann man auch so wunderschön dehnen: Bulaaaaaaaa! Und die Landschaft ist grün, die Strasse ist holprig (die Queensroad, es gibt nur zwei richtige Strassen auf Fijis Hauptinsel Viti Levu: die Kingsroad im Norden und im Süden die Queensroad) und die Sonne brennt auf den Ellbogen, den man aus dem Fenster hängen lässt. Davon kriegt man dann Sonnenbrand... Und weil ich vorne sass und mein linker Arm verbrutzelt ist wisst Ihr nun auch dass man in Fiji links fährt. Auf alle Fälle solange da die Strasse besser als rechts ist. Unser erstes Ziel war das Beachhouse. Ein Backpackerresort. Aber was für eines! Das heisst es hat da einen grünen Garten voller Blumen (Ihr wisst schon, diese grossen, die sich die Schönheiten aus dem Pazifik ins Haar stecken), in dem Garten hat es Buren, das sind fijianische Bungalows, mit grossen Fenstern die schön viel Luft reinlassen (braucht es, bei 33 oder so Grad im Schatten) und in denen ist ein grosses Doppelbett, schön unter dem Deckenventilator. Vorne am Meer hat es alles, was Ferienstimmung aufkommen lässt: Bar, Liegestühle, kühles Bier, Swimmingpool, Palmen, weisser Strand und alles unglaublich schön arrangiert. Warum nur? Und warum hat es da verspiegelte Fenster in dem einen Haus? Und warum hat es Hohlräume in der einen Wand? Weil in diesem Resort eine Reality TV Show gedreht wurde: Love Island. Und 'von hinten' sehen ein paar Dinge ein wenig zusammengekleistert aus, aber im grossen und ganzen hat die TV Show dem Resort sicher gut getan. Und da hängt man nun ab. In Fiji herrscht Fijitime. Alles läuft langsamer ab und nach kurzer Zeit ist 'in der Sonne liegen', 'mal im Pool eine Runde drehen' und 'ein kühles Fji Bitter bestellen' ein nachmittagfüllendes Programm. Am Abend wirds dann lustig. Kaum ist die Sonne weg hüpfen von überall her Frösche heran und sitzen im Gras herum. Die Geckos tummeln sich an den Wänden und halten die Mosquitos im Schach und der Sternenhimmel nimmt einem den Atem. Doch es ist an der Zeit, sich in die Bure zurückzuziehen. Denn Morgen steht der erste Tag des Open Water Diver Kurses für Esther und Judith an...
Sonntag, 8. April 2007
En Oschterpäckli
Heimkommen, nach Auckland. Seltsames Gefühl. Zuhause? Oder immer noch weg? Doch in der Zwischenzeit war der Osterhase da. Ein Päckchen ist angekommen. Von Annina und David aus der Schweiz. Mit Schoggihasen und Eili, alles eingebettet in grünes Papiergras. So schön! Vor einem Jahr haben wir nämlich gemeinsam Eier gesucht, in der Bay of Eilands, äh, Islands. Gleich ein paar essen. (der Mandelsplitterhase aus der Migros ist übrigens Esthers Lieblingshase - Zufall? Oder geniales Erinnerungsvermögen?) Dazu noch Citteriohäppchen von Wombat. Jetzt sind wir wieder daheim!
Vielen Dank!
Vielen Dank!
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